Zu Gast bei „ENGAGEMENT WELTWEIT“ 2011 in Bonn

Gepostet am Mittwoch, 16. November 2011 in Karlsruher Netzwerk Eine Welt, nph deutschland, Presseartikel

Veranstaltet vom Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ e.V. (AKLHÜ) fand am 12. November 2011 in Bonn zum wiederholten Mal die Fachmesse zur personellen Entwicklungszusammenarbeit „ENGAGEMENT WELTWEIT“ statt. Auch wir vom Netzwerk-Team waren vor Ort, um auf unserer Homepage von der Veranstaltung berichten zu können. Immerhin war mit „nph deutschland“ auch eines unserer Mitglieder und mit „Freunde der Erziehungskunst“ eine weitere Organisation aus Karlsruhe als Aussteller auf der Messe vertreten.

Die Fachmesse wendet sich vor allem an berufserfahrene Fach- und Führungskräfte sowie an Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger, wobei gegen eine Teilnahmegebühr von 9 EUR eigentlich jeder Interessierte die Möglichkeit hatte, persönlich mit den Organisationen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen, die man per Email häufig vielleicht nur unzureichend und gar nicht beantwortet bekommt. Mit mehr als 60 ausstellenden Organisationen, die direkt in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind und/ oder Freiwilligendienste anbieten, Institutionen für EZ-spezifische Qualifizierungsangebote sowie Beratungs- und Informationseinrichtungen, war die Palette der Aussteller auch wirklich groß genug, um sich einen groben Überblick über die Arbeit im Zusammenhang der Entwicklungszusammenarbeit zu verschaffen. Entsprechend der genannten Teilbereiche war die Messe in verschiedene Räume eingeteilt (Standplan siehe Fotos), so verteilte sich das Angebot auf angenehme Weise und gestaltete den Messebesuch trotz der bunten Treibens relativ übersichtlich. Und wer sich dennoch mal nach einer Verschnaufpause sehnte, der konnte im Cateringbereich gemütlich einen Snack oder eine Tasse Kaffee zu sich nehmen und bei Bedarf auch dort weiter „Networken“.



Auch wir nutzten die Gelegenheit, uns mit Kollegen, alten und neuen Bekannten aus der Entwicklungszusammenarbeit auszutauschen. Je öfter man sich auf solchen Messen aufhält, desto mehr lernt man sich auch unter den verschiedenen Organisationen kennen und kann sich mit diesen über aktuelle Trends und Entwicklungen unterhalten. Zudem konnten wir hier und da auch auf das Karlsruher Netzwerk Eine Welt aufmerksam machen und damit auch zeigen, dass nicht nur in Bonn und Berlin einiges in der Eine Welt Arbeit getan wird. Unser Netzwerk-Mitglied „nph deutschland“ reihte sich mit neuem Standdesign – wie man uns stolz mitteilte – ebenbürtig neben Organisationen wie der „Diakonie Katastrophenhilfe“ und dem „Evangelischen Entwicklungsdienst (edd) ein und beriet wie auch der Karlsruher Verein „Freunde der Erziehungskunst“ fast non-stop interessierte Besucher insbesondere über ihre jeweiligen Freiwilligenprogramme. Überhaupt war die Messe eine gute Anlaufstelle für Leute, die sich gerne einmal in Projekten der Entwicklungsarbeit im Ausland engagieren würden, sei es im Rahmen eines sozialen Jahrs oder als professionelle Fachkraft. Gerade auch für letztere gab es viele Stellenausschreibungen für Projekte weltweit, beispielsweise von der GIZ (Gemeinschaft für Internationale Zusammenarbeit) oder der AGEH (Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe). Auch „Die Zeit“ war als offizieller Unterstützer der Fachmesse mit einem eigenen Stand und vertreten und exponierte an einer Stellwand zum Thema der Messe passende Jobanzeigen. Wer allerdings auf der Suche nach Stellen im Inland war, der wurde auf der Messe nur bedingt fündig, da sich Angebot doch eher auf die Arbeit vor Ort als innerhalb der Organisationen, beispielsweise im Bereich Fundraising oder Öffentlichkeitsarbeit, konzentrierte. Nichtsdestotrotz konnten auch diese Leute die Messe nutzen, um hilfreiche Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus hatten die Austeller jede Menge Informationsflyer und Broschüren mitgebracht, die einem tiefere Einblicke in Organisationen gewährten, die man vielleicht vorher noch gar nicht auf dem Zettel hatte.

Wem der Austausch mit den Ausstellern nicht ausreichte, oder wer einfach mal eine Abwechslung brauchte, der konnte sich in einem hörsaalartigen Studio an Gesprächsrunden beteiligen oder Fachvorträgen von Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit lauschen. Beispielsweise gab es einen Vortrag zum Thema „Arbeitsfelder der Entwicklungszusammenarbeit“, bei dem Sprecher unterschiedlicher Organisationen Einsatzbereiche und Anforderungen an Fachkräfte vorstellten. Ein anderer Vortrag beschäftigte sich mit der „Qualifizierung für internationale Aufgaben und Einstiegsmöglichkeiten in die EZ“. So war also fast für jeden etwas dabei, der seine berufliche Zukunft in der Entwicklungszusammenarbeit sieht oder auch einfach nur mal reinschnuppern wollte. Diejenigen, die nicht an der Messe teilnehmen konnten, finden auf der Homepage der AKLHÜ eine vollständige Liste der Aussteller sowie jede Menge Infomaterial und einen Online-Stellenmarkt. Aber auch unsere Bilder vermitteln einen Eindruck von der Messe, die wir auf jeden Fall weiterempfehlen können. Wir haben den Tag jedenfalls sehr genossen und kommen gerne wieder.

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